Jun 16

Antigravitation im quasi-klassischen Grenzfall

Zusammenfassung: Für den Fall einer Punktmasse wird aus dem Newtonschen Potential einerseits und aus dem Potential des quasi-klassischen Grenzfalls der singularitätsfreien allgemein-relativistischen Gravitationstheorie andererseits durch Gradientenbildung die jeweils zugehörige Gravitationsfeldstärke berechnet. Durch eine äquivalente Umformung wird gezeigt, dass die Selbstabschirmung der Gravitation im quasi-klassischen Grenzfall der singularitätsfreien allgemein-relativistischen Gravitationstheorie auch als Antigravitationseffekt interpretiert werden kann. Es wird daher die Vermutung geäußert, dass der Einstein-Tensor der Allgemeinen Relativitätstheorie für die entsprechende singularitätsfreie kugelsymmetrische Metrik aus der singularitätsfreien allgemein-relativistischen Gravitationstheorie nicht nur nicht verschwindet, sondern Terme liefern muss, die mit einem Materietensor physikalisch unverträglich sind. Das Unterstreicht die Grundverschiedenheit zwischen der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie und der singularitätsfreien allgemein-relativistischen Gravitationstheorie.


Bild: Antigravitierende Angelina, 2014 (c) Klaus Retzlaff

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