Mrz 18

Quantenmechanik und geodätische Bewegung

Die Untersuchung ist mathematischer Natur und ein Abenteuer, denn der Autor kennt zum Beginn der Niederschrift das Resultat selber nicht. Der Leser begleitet ihn also auf seiner Entdeckungsreise. Der Einstieg beginnt mit dem einfachsten Fall der Bewegung eines freien Teilchens im Rahmen der Newtonschen Mechanik und es soll die Beziehung zur Quantenmechanik (Schrödinger Gleichung) untersucht werden. Dabei sind allerdings die mathematischen Beziehungen von Interesse, wie sie sich in kovarianter Schreibweise der Gleichungen darstellen, da so auch die Beziehungen zur relativistischen Physik deutlich werden. Es geht also um eine Analyse der Beziehungen der Quantenmechanik zur Raum-Zeit-Struktur auf der elementarsten Ebene. Lassen wir uns gemeinsam überraschen, wohin die Reise führen wird, und ob sie überhaupt ein Ziel erreicht. Eines wird auf jeden Fall erreicht, wir lernen etwas über die mathematische Sprache der Allgemeinen Relativitätstheorie, die Spitzfindigkeiten der Quantenmechanik über Bohmsche Quantentheorie und – sonst hätte ich den Artikel nicht veröffentlicht – etwas über die tiefen Beziehungen zwischen Quanten und Gravitation. Wie stets werden die Rechnungen sehr ausführlich dargestellt, damit interessierten Lesern und Studenten das Nachrechnen ermöglicht wird. Insbesondere wird dabei auch von der mathematischen Sprache der Allgemeinen Relativitätstheorie Gebrauch gemacht, wobei die Kleinschrittigkeit der Rechnungen dem Leser mögliche Hemmungen vor ihrem Gerbrauch nehmen soll. Es wäre aber gut, ein etwas älteres Lehrbuch über Tensoralgebra und Tensoranalysis zur Hand zu haben.


Bild: Die gestörten Geodäten …, (c) Klaus Retzlaff

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