Jan 17

Vortrag: Singularitätsfreie Gravitation – über die quantenphysikalische Determination der Raum-Zeit

Am Beispiel des kugelsymmetrischen Vakuumgravitationsfeldes wird gezeigt, dass für die Metrik der Raum-Zeit nicht allein das Newton’sche Gravitationsgesetz (Newton, 1686), die Spezielle Relativitätstheorie (Einstein, 1905) und die Äquivalenzprinzipien von zentraler heuristischer Bedeutung sind, wie Einstein es angenommen hatte. Eine Annahme, die ihn immerhin zur Entdeckung der Allgemeinen Relativitätstheorie führte (1915), sondern, dass Einsteins Lichtquantenhypothese (Einstein, 1905, Nobelpreis 1922), , eine Beziehung, die De Broglie auf alle materiellen Teilchen übertrug (Nobelpreis 1927), die makroskopische Metrik fundamental bestimmt. Es wird gezeigt, dass die Berücksichtigung der Einstein’schen Beziehung, die ihrerseits auf Plancks Quantenhypothese (Planck, 1900, Nobelpreis 1919) zurückgeht, auf eine Metrik ohne Singularitätsprobleme führt. Diese neue Metrik enthält die aus der Einstein’schen Allgemeinen Relativitätstheorie folgende Schwarzschild-Metrik (1917) als Näherung. Abweichungen von den Einstein’schen Effekten im Planetensystem liegen in der Größenordnung 10 hoch -6. Da hier offenbar ein Zusammenhang zwischen Quantenphysik und Gravitation aufgedeckt werden konnte, gelingt es auch, die Schwarzschild-Metrik aus einer falschen quantenphysikalischen Voraussetzung herzuleiten. Damit wird verständlich, warum es bisher nicht gelingen konnte, Quantenphysik und Gravitation auf ein einheitliches physikalisches Fundament zu stellen. Die Untersuchung weist über die Spezifik der Kugelsymmetrie hinaus und es muss konstatiert werden, dass sich die Gravitation selbst reguliert und, dass es aus diesem Grund ganz allgemein keine gravitativen Singularitäten geben kann.