Wir waren wieder dabei – Explore Science Magdeburg 2026
Schon lange liefen die Vorbereitungen für unsere Präsentation auf der Explore Science in Magdeburg. Natürlich wollten wir nach dem tollen Start im letzten Jahr auch in diesem etwas Tolles und auch Neues präsentieren. Donnerstag bis Samstag waren die Mitglieder der Astronomischen Gesellschaft Magdeburg mit ihren Ideen und Teleskopen vertreten. Dieses Mal konnte man sich mit dem 3D-Drucker eine Marslandschaft gestalten, kleine Astronauten und Raketen bauen lassen, wobei die Raketen besonders begehrt waren. Viele Schulklassen und Kindergartengruppen stürmten das Zelt der AGM. Und ja – der Himmel ließ die Sonne scheinen und so konnten sich viele Besucher durch die schönen Teleskope unsere Sonne genauer ansehen und die Sonnenflecken entdecken. Eine Sonderausstellung eines Mitgliedes der AGM zeigte „Briefmarken im Laufe der Zeit“, die sich mit dem Thema Astronomie und Raumfahrt beschäftigte und die Gäste zum Staunen brachte. Kaum zu glauben, was da schon alles veröffentlicht wurde. Die Darstellung eines Sternbildmodells vom Orion ließ die Besucher zu der Erkenntnis gelangen, dass die Sterne gar nicht so „nebeneinander“ angeordnet sind, wie wir sie glauben zu sehen und ließen das Sternenleben und -sterben farbig deutlich werden. So konnte man sehen, dass wir alle auf die große Supernova von Beteigeuze warten.
Der Samstag war wieder ganz im Zeichen der Jugendgruppe der AGM, den YoungStarWalkers, die dieses Mal ohne ihre Leiterin Finja auskommen mussten, die sich gerade in einem Austauschjahr in Argentinien befindet. Emily von der HELIOS Gruppe übernahm ihre Aufgabe und leitete die Jugendgruppe zum ersten Mal an und unterstützte, wo Unterstützung wichtig war. Aber auch Júlia aus Brasilien war dabei und unterstützte die Jugendgruppe bei ihren Experimenten und kam mit vielen Gästen ins Gespräch. Sie staunte nicht schlecht, was diese jungen Menschen alleine auf die Beine stellen konnten und wie sicher und selbstbewusst sie den Gästen die Phänomene des Weltalls so viele Stunden lang erklären konnten. Auch hier gab es neue Experimente im Programm: So konnte man bei Vanessa die Wolkenbildung des Uranus nachstellen. Bei Henry sollte man sich nicht täuschen lassen, wenn er die Besucher nach der Schwere der großen Jupitermonde im Vergleich zu unserem kleinsten Planeten, dem Merkur, fragte. Die Waage brachte es an den Tag – der Merkur mit seinem Eisenkern – und ist er noch so klein – ist dann doch schwerer als der größte Mond unseres Sonnensystems Ganymed. Und auch Joni hatte etwas Neues im Gepäck,. Bei ihm konnte man die Cassinische Teilung der Ringe des Saturns nachstellen. Aber natürlich mussten die altbewährten Experimente mitgebracht werden – wie die Krater in den Mond kommen, wie viel man auf dem Mond wiegt und wie groß der höchste Berg auf dem Mars im Vergleich zu unseren höchsten Bergen auf der Erde ist, sind neben der Entstehung des großen Sturms des Jupiters bei Jasper immer die Renner. Aber auch die Kartografie der Venus konnte durch Emil bei den Besuchern zu der Erkenntnis führen, wie man denn so viel über die Venusoberfläche weiß, obwohl sie doch in so eine dichte Schwefel-Kohlendioxidwolke gehüllt ist. Bei Jonna musste man zählen können und staunte nicht schlecht wie viele Male die Erde in unseren Jupiter hineinpasst. Diese Dimensionen konnte man sich auch an dem großen Sonnenmodell veranschaulichen lassen. Viele Menschen interessierten sich aber auch für die Orientierung am Himmel und ließen von ihren Kindern oder Enkelkindern eine Sternbildlampe bauen, damit ihnen ihr nächster Blick in den Himmel eine Orientierung verschafft. Nick hatte zusammen mit Júlia eine tolle Zusammenfassung unserer Experimente am Stand vorbereitet – ein Memory des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das noch einmal viele Phänomene erklärte. Und die ganz kleinen Besucher konnten mit Júlia zusammen natürlich das Sonnensystem, die Alians und die Raketen ausmalen und mit nach Hause nehmen. Es waren drei tolle Tage mit so vielen Besuchern, wie wir sie so noch nicht hatten. Selina musste feststellen, dass unsere Materialien zur Nachstellung der roten Farbe auf dem Mars kurz vor dem Ausgehen waren – so viele Besucher waren fasziniert.
Wir als AGM freuen uns sehr, dass es so viele Menschen gibt, die sich für astronomische Themen begeistern. Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt oder diese Leidenschaft mit uns nicht nur bei einer Ausstellung teilen wollt, meldet euch bei uns. Wir freuen uns mit euch die Phänomene des Weltalls zu betrachten, zu fotografieren und darüber fachsimpeln zu können. Bleibt neugierig.
Eure AGM









