Nov 29

Antigravitation im klassischen Grenzfall der Reissner-Nordström-Metrik der Allgemeinen Relativitätstheorie

Zusammenfassung: Die Reissner-Nordström-Metrik ist eine exakte, eindeutige, kugelsymmetrische und statische Lösung der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins (1915). Sie beschreibt die Raum-Zeit um ein elektrisch geladenes Gravitationszentrum. Wir leiten in diesem Artikel den klassischen Grenzfall her, um ihn für weitere Untersuchungen benutzen zu können. Bemerkenswert erscheint die Tatsache, dass der Radius, bei welchem die Dominanz der repulsiven Antigravitation mit der attraktiven Gravitation wechselt (Regimechange), mit dem klassischen Elektronenradius identisch ist.

Title: Antigravity in the classical limit of the Reissner-Nordström metric of general relativity

Abstract: The Reissner-Nordström metric is an exact, unambiguous, spherically symmetric and static solution of the general relativity theory of Einstein (1915). It describes space-time around an electrically charged center of gravity. In this article, we derive the classic borderline case in order to use it for further investigation. Noteworthy is the fact that the radius at which the dominance of repulsive antigravity changes with attractive gravity (regime change) is identical to the classical electron radius.

Images: classical gravitational potential, classic borderline case of the Reissner-Nordström metric (ART), see article, (c) Klaus Retzlaff

Bild: klassisches Gravitationspotential, klassischer Grenzfall der Reissner-Nordström-Metrik (ART), siehe Artikel, (c) Klaus Retzlaff

Artikel

1 comment

  1. Dr.-Ing. Ernst-Christian André, Remseck a.N.

    Guten Tag Herr Retzlaff,

    vor wenigen Tagen las ich diesen Artikel und war danach ganz elektrisiert. Das betrifft vor
    allem das Ergebnis, daß hier der klassische Elektronenradius eine Rolle spielt. Ihre
    Annahme dabei war, daß das Elektron keinen Drehimpuls besitze (Reissner-Nordström-
    Metrik). In der Quantenmechanik wird dem Elektron aber ein Spin ½ zu geschrieben. Sollte
    man dann nicht ein rotierendes Elektron annehmen, und die Rechnung hätte mit der Kerr-
    Newman-Metrik durchgeführt werden sollen? Vielleicht haben Sie es ja in der Zwischenzeit
    schon gemacht. Wenn ja, sind die Ergebnisse mit kleinen Korrekturen gleich oder gibt es
    gravierende Unterschiede?

    Ihr Artikel ist, was man nicht oft antrifft, durchweg verständlich geschrieben, obwohl einige
    Wissensvoraussetzungen erforderlich sind.

    Dr.-Ing. Ernst-Christian André, Remseck a.N.

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